home
diskographie
wir
songbook
ankou?
impressum
 
  Verena Strnad  
  *28.3.1972

spiele Geige, Klavier, Gitarre, Percussion und würde gern noch viel mehr spielen...

bin aber im Moment am meisten mit Singen beschäftigt.... (und arbeiten und pendeln...)

lebe in Berlin (auch nach 4 Jahren immer noch faszinierend), Lutherstadt Wittenberg (eher beschaulich + naturverbunden), Kassel (ankou und meine Eltern weben ein unzertrennliches Band zwischen mir und dieser Stadt)

ich arbeite damit Menschen mit Musik zu therapieren.... der Seele eines anderen Menschen zu begegnen, seiner Persönlichkeit, ohne Vorbehalte oder Verstellungen, ist ein sehr ehrliches, pures Erlebnis - es ist sehr intensiv und kann sehr schwierig sein. Genau das kann man durch die improvisierte Musik miteinander erleben ...... Musiktherapie, mein Traumberuf

Was erfreut mein Herz sonst noch?
-alles von Terry Pratchett
-britische Comedy (Father Ted, Game on...)
-das Lebensgefühl in der Großstadt (merkwürdige Veranstaltungen besuchen, die Freaks beobachten...)
- Reisen, Reisen, Reisen...
- kochen und essen... und neue Gerichte ausprobieren (ich arbeite jetzt seit 31 Jahren daran, aber immer wieder sehe ich Sachen die ich noch nie probiert habe...ist unsere Welt nicht wunderbar?)
- unstillbare Neugier
- dass es noch so unzählige Dinge gibt, die ich zum erstenmal machen kann! (z. B. Drachenfliegen, Tauchen, nach Polen fahren....)

noch irgendwas?
frag mich doch!
sushi-sorglosberlin@web.de
 
     
 
  Axel Garbelmann  
 

Geboren und aufgewachsen in der südniedersächsischen Provinz war der früheste Musikkontakt wahrscheinlich der Blockflötenunterricht in der Grundschule, später noch intensiviert durch den Fluch so manches musisch begabten Menschen in den 80ern: Die Heimorgel. Legendär bis heute jener Musikschulauftritt, bei dem ich "When the saints go marching in" ohne Noten spielte. Habe ich beibehalten: Ich kann heute noch keine Noten.

Das Trauma hätte eigentlich ausreichen können, um endgültig Schluss mit jeder Form musikalischer Kreativität zu machen, aber weit gefehlt. Nahm dann im Alter von 16 Jahren aus einer Blues-Fantasterei das Saxophon auf und lernte dies eher faul als fleissig über zwei Jahre. In der Zwischenzeit wurde ich musikalisch erlöst. Während der Rest meiner Clique selbstverständlich Punk und Grunge und HipHop hörte, erfuhr ich die Erleuchtung durch eine Folk-CD. Sowas wollte ich machen. Robert Johnson und Muddy Waters. Und als der Onkel eines Schulfreundes seine alte Plattensammlung wegen akuten Todesfalles - seines eigenen - verschenkte (!), da geriet ich einen einen bombastischen Kontakt mit uralten Folkways-Scheiben: Woody Guthrie, Pete Seeger, Dylan, Folkrock-Bands wie Malicorne, Steeleye Span undsoweiter.

Ich war verseucht. Umkehr unmöglich.

1994 Umzug nach Kassel, grau, hässlich, schmutzig, inspirierend. Saxofonist in einer Metal-Jazz-Core-Band namens "Abysmal" (Besetzung: Zwei Stromgitarren, Sax, Schlagzeug). Konzerte werden von Augenzeugen als "beängstigend" beschrieben, sehr zu unserem Vergnügen. Nebenbei Entdeckung neuer Instrumente und Musikstile: Didgeridoo, Tin-Whistle, Maultrommel.

Auflösung von "Abysmal" irgendwann 1995. Zwischendurch bei Ethno-Projekten mitgemacht. Dann Herbst 1995 Einstieg bei einer kleinen Kasseler Folkpunkband namens "Stonehaven" als Hilfsmusiker am Didgeridoo, später auch an diversen Flöten und Blasinstrumenten.

Aus "Stonehaven" werden im Laufe des Jahres 1996 "Die Schnitter". Spiele viele Konzerte als Gast mit, Mitwirkung auf der ersten CD "Mähdrescher".

Irgendwann die Schnauze voll gehabt von Blasinstrumenten, da ich da nicht so schön zu singen kann. Da ich Gitarre doof fand, nahm ich ein Instrument, das genau so klein und hibbelig erschien wie ich selbst: Die Mandoline!

1997 Ende der Zusammenarbeit mit den "Schnittern". In der Folge einige Jobs als Studiomusiker und Didgeridoo-Spieler (u.a. für Martin C. Herberg, "Sleeping Gods" etc.).

Ende 1998 Schnauze voll gehabt von der bandlosen Zeit und Gründung von "Ankou". Seitdem die Treue gehalten, ausser einigen Seitensprüngen für Studiojobs und so.

Lebe im besten Teil Kassels, dem Vorderen Westen, mit Frau und Hund und verdiene meine Brötchen als Sozialarbeiter.

Von Musik kann man ja nicht leben.

 
     
 
  Maiko Hering  
 

Maiko Hering, am 03.06.1977 geboren in Holzminden als mittlerer von drei Brüdern. Aufgewachsen in Boffzen und Ovenhausen. Erzieher im Jugendbereich. Hat im Zuge der „Pfadfinder“ begonnen Gitarre zu spielen sowie alles was ihm in die Finger kam und nicht allzu schwierig war. Musikalische Einflusse waren Progressivrock (Kansas, Spocks Beard..) und Grunge, damals noch Seattle (Alice in Chains, Pearl Jam, Temple of the Dog, Blind Melon...).

Hobbies sind neben Musik, Kochen, Fantasy-Rollenspiele, Mittelalterkram und so weiter.
Grosse Vorbilder sind Don Camillo, Don Quichote und Baron Münchhausen.
Geschmeidigkeit, Phantasie und Groove sind erstrebenswerte Lebensziele, am besten kombiniert mit viel Reisen und absurden Situationen.

Um der Enge und Öde der Ovenhäuser Lebens zu entfleuchen, ging er im Anerkennungsjahr nach Bielefeld und zum Zivildienst nach Kassel. Dort verblieb er.
Kennengelernt hat er Axel über einen Zettel im Rollenspielladen, indem er nach jemanden suchte der Lust hatte Musik zu machen.

Das muss reichen.

 
     
 
  Esther Tönges  
 

Wer bin Ich?

Aufgewachsen bin ich in der schönen mittelalterlichen Stadt Goslar. Schon mit 6 zerrten mich meine Eltern zum Cello-Unterricht. Ein ewiger Kampf begann (was sich wohl auch über meine familiäre Situation zu der Zeit sagen lässt). Vielleicht lag es wohl daran, dass ich eigentlich Schlagzeug lernen wollte, doch das passte nicht in die mittelständische Vorstellungswelt meiner Eltern. So lernte ich dann irgendwann noch Querflöte dazu, das fanden dann alle toll (immerhin gab mein Querflötenlehrer auch Percussion-Unterricht).

Nach einer schönen Jugend mit viel Segelei, Jazz- und Modern Dance und Parties verschlug es mich dann nach Kassel.

Dort wartete das Studium der Grundschulpädagogik (und noch mehr Parties) auf mich. Meine musikalische Sozialisation fand an der Stelle erst einmal ein Ende, sowie auch jegliche aktive Form meiner Hobbies. Die Zeit lief nur so dahin....jedenfalls habe ich das Studium genossen und diesen Abschnitt meines Lebens auf ganze sieben Jahre ausgedehnt (normal sind 3)...was vielleicht auch daran lag, dass ich einige Zeit meines Studiums im Ausland verbrachte!!! Leider erst kurz vor Ende meines Studiums traf ich dann Axel (also ich traf ich schon vorher, aber erst da...), der mir verriet, dass die Band einen Cellist braucht - YIPPIE (das konnte ich mir ja nicht entgehen lassen)! Und so trat ich in die Fußstapfen meines virtuosen Vorgängers...

Und nun? Mache ich Referendariat in der Metropole Frankenberg (Eder) (falls sich mal jemand nach hessisch Sibirien verirren sollte -nur zu)...bin froh, dass es die Band gibt...

Typisch für mich ist: lange Haare...dass ich klein bin...segeln...tanzen...Musik...reisen...fotografieren...Ruinen...Indien und indisches Essen...NEW ZEALAND!!!
 
     
© ankou / 2003